This is Sales – alles, was du über den Bereich wissen solltest

Was ist Sales?

Sales, das ist der englische Begriff für Vertrieb. So viel dürfe der Allgemeinheit noch bekannt sein. Wovon aber genau die Rede ist, wenn jemand von seiner Karriere im Sales spricht oder sagt, dass er im Vertrieb tätig ist, wissen viele nicht. Ist ein Sales Manager auf Jobsuche, so schaut er nach einer Tätigkeit, bei der er im Auftrag eines Unternehmens ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft. In seine Verantwortung fällt es nicht nur den Deal zu ‚closen‘ sondern auch, Kunden vor dem eigentlichen Kauf zu beraten – und zwar idealerweise so gut, dass eine langfristige Geschäftsbeziehung entsteht.

Natürlich können die Aufgaben im Sales je nach Branche, Position und Unternehmen im einzelnen stark variieren. Während der Key Account Manager beispielsweise eher wenige, dafür strategisch wichtige Accounts betreut, spricht ein Junior Sales Manager bei der Akquise jeden Tag mit einer großen Zahl potenzieller Kunden. Auch das Produkt ist entscheidend dafür verantwortlich, wie ein Mitarbeiter im Sales arbeitet. Handelt es sich zum Beispiel um Software, kann es gerade im B2B Bereich der beliebten SaaS Branche zum Job im Sales gehören, sich tief in die Materie einzuarbeiten und über großes Fachwissen zu verfügen.

Die gängigsten Jobbezeichnungen und Berufsbilder im Sales sind:

Die Aufgaben

Ja, die Kernaufgabe im Vertrieb ist „Verkaufen, Verkaufen, Verkaufen!“. Das ist allerdings sehr viel abwechslungsreicher und komplexer als es sich auf den ersten Blick liest. So kommt es oft vor, dass die Konkurrenz groß ist und Märkte gesättigt. In diesen Fällen reicht es nicht, das Produkt schlicht anzubieten. Es kommt darauf an, es dem Kunden mit Bedacht und unter Rücksichtnahme seiner Bedürfnisse zu pitchen. Dazu gehören großes Verhandlungsgeschick, Kommunikationsstärke und Fachwissen. Nicht nur bei der Neukundenakquise ist Kommunikationstalent gefragt. Besonders bei der Bestandkundenbetreuung im Sales ist es außerdem besonders wichtig, um jedem Kunden mit dem nötigen Fingerspitzengefühl zu begegnen.

Diese Fähigkeit ist für einen Vertriebler nicht nur in der externen Kommunikation bedeutsam. Vielmehr haben Teamleads, Regional oder Area Sales Manager und Sales Directors oft Personalverantwortung und sind dementsprechend Führungskräfte für ihr Sales Team. Es ist ihre Aufgabe das Team im Vertrieb zu motivieren, Ziele festzulegen und die Mitarbeiter so anzuleiten, dass die Vertriebsziele erreicht werden.

Dazu gehört auch die enge Zusammenarbeit mit anderen Bereichen innerhalb des Unternehmens. Besonders wichtig ist die Abstimmung mit dem Marketing, um gemeinsam Strategien zu entwickeln, die letztlich die Verkaufszahlen erhöhen. Maßgeblich beteiligt ist dabei auch das Controlling, das die Verkaufszahlen und die Statistiken dazu liefert, Kennzahlen entwickelt und analysiert, an welchen Abläufen noch Optimierungspotential besteht.

Der Karriereweg

Viele Wege führen in die Saleskarriere. Ein Berufseinstieg im Vertrieb kann als Hintergrund ein Studium haben oder eine Ausbildung. Es soll sogar Fälle geben, in denen gute Verkäufer völlig ohne Berufserfahrung über die Salesabteilung in der Chefetage einflussreicher Konzerne gelandet sind. Grundsätzlich ist eine kaufmännische Ausbildung oder das Studium, beispielsweise der Betriebswirtschaftslehre sicher ein Vorteil. Je nach dem, um welche Branche es sich handelt, sind auch viele Ingenieure, Informatiker oder Naturwissenschaftler als Sales Manager tätig.

Bestimmte Eigenschaften haben die meisten erfolgreichen Sales Manager dabei gemeinsam. Das sind

  • Kommunikationstalent,
  • ein hohes Energielevel,
  • Zielstrebigkeit und
  • eine schnelle Auffassungsgabe.

Egal, um welches Berufsbild im Sales es geht – es bietet sich in jedem Fall an, vor der Berufswahl schon so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln. Nur dadurch lässt sich feststellen, ob du für den Vertrieb geeignet bist und welche Sparte im Sales besonders interessant sein könnte. Ideal dafür sind Praktika, wobei es sinnvoll ist, sich möglichst breit aufzustellen. Schau dir den Arbeitsalltag im Vertrieb in einem Start-Up an, versuche aber auch, Erfahrungen in einem Konzern zu sammeln. Nur so kannst du dir ein adäquates Bild machen. Auch wenn du bereits im Job bist, kann ein Wechsel eine bedenkenswerte Option sein. Nicht nur lässt sich dadurch der nächste Karriereschritt oft beschleunigen – du kannst auch mit einem höheren Gehalt und einem spannenden neuen Umfeld rechnen, wenn du dich für den richtigen Job entscheidest.

Die Gehaltsstruktur

Im Sales unterscheidet sich das Gehaltsmodell grundlegend von den meisten anderen, denn es setzt sich aus zwei Teilen zusammen – Fixum und Provision. Beim Fixum handelt es sich um den Teil des Gehaltes, der jeden Monat ausbezahlt wird, unabhängig von den Abschlüssen, die erzielt werden. Zusätzlich wird jeden Monat ein variabler Gehaltsbestandteil ausbezahlt, die Provision. Die Höhe der Provision richtet sich zunächst natürlich nach der individuellen Absprache mit dem Arbeitgeber. Oft entspricht die Höhe der Provision einem bestimmten Prozentsatz des Umsatzes oder eine bestimmte Summe wird pro Abschluss ausbezahlt oder wenn eine bestimmte Grenze überschritten wird. Provisionen sind oft ungedeckelt, sodass du sehr viel verdienen kannst, wenn du in deiner Arbeit erfolgreich bist.

Je nach dem, für welchen Bereich du dich innerhalb des Vertriebs entscheidest, ist die Provision unterschiedlich bedeutsam. So ist es zum Beispiel üblich, dass im Innendienst des Vertriebes das Fixum höher ist als im Außendienst, während es dort genau andersherum ist. Welches Gehaltsmodell besser passt ist Geschmackssache.

Wenn dich interessiert, wie die verschiedenen Berufsbilder im Sales auf unterschiedlichen Karrierestufen verdienen, schau dir hier unsere Gehaltsstudie an:

Saleskarriere mit SalesPotentials

Gute Sales Leute werden immer gesucht – die offenen Positionen aber oft nicht öffentlich ausgeschrieben. Als spezialisierte Personalberatung im Vertrieb besetzen wir genau diese gefragten Jobs. Dabei zeichnet uns aus, dass wir besonders eng mit unseren Partnerunternehmen zusammenarbeiten und dadurch eine besonders hohe Trefferquote haben. Auch die Kandidaten, mit denen wir zusammen arbeiten suchen wir entsprechend sorgfältig aus und berücksichtigen ihre individuellen Bedürfnisse genau.

Unser Portfolio konzentriert sich auf die Branchen E-Commerce, Medien, SaaS, Fintech und Online-Marketing.

Bewerbung im Sales? Diese simplen Tricks machen dein Anschreiben perfekt

Unzählige Blogs und Ratgeber haben Tipps für das angeblich perfekte Anschreiben parat. Man solle sich gut informieren heißt es da und den Namen des Ansprechpartners herausfinden. Stimmt alles, ist aber irgendwie auch selbstverständlich. Die Wahrheit ist, dass es das perfekte Anschreiben so nicht gibt. Leider ist da keine Zauberformel, die jeden Personaler dazu bringt dich einzustellen. Aber keine Bange: Das für dich perfekte Anschreiben kannst du trotzdem formulieren und zwar, wenn du dich an den Charakteristika deiner Branche orientierst – in Inhalt und Ausdruck. Im Vertrieb funktioniert das so:

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So kommunizierst du deinen Jobwechsel im Sales intern und extern am schlausten

Kündigung kommuniziert, Fixum und Provision verhandelt, Vertrag unterschrieben – dein Jobwechsel im Sales ist perfekt. Theoretisch jedenfalls, denn praktisch gibt es noch Einiges zu tun. Um einen guten Ausstand zu haben und nicht mit leeren Händen zu gehen, kommen hier von uns für euch die 4 goldenen Regeln für den Jobwechsel im Sales:

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Gehaltsvorstellungen richtig entwickeln und kommunizieren – so geht’s

Eine der klassischen Fragen im ersten Jobinterview oder schon in der Stellenanzeige lautet:

Wo liegen denn Ihre Gehaltsvorstellungen?

Ab und an erleben es unsere Recruiter, dass sich Bewerber durch diese Frage verunsichert fühlen, ausweichen oder gar nicht antworten. Wir finden das nachvollziehbar, denn die Einschätzung des eigenen Marktwertes kann gerade für Berufseinsteiger nicht ganz einfach sein. Trotzdem ist es möglich, sich auf die Frage nach den Gehaltsvorstellungen gut vorzubereiten und genau dafür haben wir Euch ein paar Tipps zusammengestellt.

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Das sind die 5 größten Fehler beim Jobwechsel im Sales

Du hast Lust auf einen Jobwechsel und das am besten sofort. Niemand versteht das besser als wir. Es gibt aber einiges zu beachten, damit die Jobsuche im Sales nicht zur Zeitverschwendung wird und du dich nicht für die falsche Stelle entscheidest. Deshalb haben unsere Headhunter hier die besten Tipps für uns zusammengefasst:

Erfolgreiche Vertriebler haben oft bestimmte Eigenschaften gemeinsam. Dazu gehören Zielstrebigkeit, Begeisterungsfähigkeit und ein hohes Tempo. Wenn sich Kandidaten bei uns bewerben, schätzen wir genau diese Attribute an ihnen. Beim Jobwechsel allerdings können sie manchmal hinderlich sein.

Entscheide dich für den richtigen Job, indem du diese 5 Fehler vermeidest:

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Headhunter Gespräch im Sales – Mit diesen 3 Tipps zum Erfolg

Wenn du in Erwägung ziehst, dir einen neuen Job im Sales zu suchen, ist das Gespräch mit einem Headhunter immer eine Chance. Wenn es ein guter Headhunter ist, vermittelt er dir vielleicht deinen neuen Traumjob. Wenn es ein schlechter Headhunter ist, lernst du, das zu erkennen und sparst in Zukunft Zeit. Um zu checken, ob du es mit einem seriösen Headhunter zu tun hast, mit dem sich das Gespräch lohnt, haben unsere Recruiter die besten drei Tipps aus der Praxis für euch zusammen gestellt.

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Mit diesen Bewerbungsfragen punktest Du am Ende des Interviews – Teil 2

Im ersten Teil dieses Beitrages ging es um die Fragen, die Ihr im Bewerbungsgespräch lieber nicht stellen solltet, wenn es am Ende heißt

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Grundsätzlich gilt aber, dass es sich bei der Frage nach Fragen nicht nur um eine Floskel handelt. Du als Bewerber kannst hier einige Pluspunkte sammeln, wenn Du es richtig angehst.

Was sind also gute Bewerbungsfragen am Ende, die Du Deinem Interviewer stellen kannst? Wir haben für Euch zusammengestellt, welche Fragen uns in Gesprächen am besten gefallen haben und wie ihr euch richtig vorbereitet.

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Diese Fragen solltest Du im Vorstellungsgespräch vermeiden – Teil 1

Wenn sich ein Vorstellungsgespräch dem Ende neigt, stellen wir unseren Bewerbern normalerweise immer die gleiche Frage:

Haben Sie noch Fragen an uns?

Auf diese Frage solltest Du Dich vorbereiten. Erstens, damit Du überhaupt eine Antwort parat hast. Zweitens, damit diese auch inhaltlich passt, denn nicht alle Themenkomplexe eignen sich, um im Interview darüber zu sprechen. Aus den vielen Bewerbungsgesprächen, die wir jeden Tag führen, haben wir für diesen Beitrag die Fragen gesammelt, von denen Ihr im Vorstellungsgespräch unbedingt die Finger lassen solltet. Im zweiten Teil des Artikels erklären wir Euch, mit welchen Fragen Ihr Euch am besten verkauft.

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Diese Eigenschaften machen einen erfolgreichen SaaS Vertriebler aus

Unser Team bei SalesPotentials ist jeden Tag auf der Suche nach Vertriebstalenten im SaaS Bereich. Diese lassen sich unserer Erfahrung nach meist einem von zwei Persönlichkeitstypen zuordnen. Welcher uns gegenüber sitzt, kristallisiert sich oft schon nach wenigen Minuten, manchmal Sekunden heraus. Wir unterscheiden zwischen dem kommunikationsorientierten und dem inhaltsorientierten Typ. Durch welche Eigenschaften sich beide oft besonders auszeichnen, können wir inzwischen ganz gut einschätzen – die Bewerber wissen das manchmal leider nicht so genau. Damit Dir das nicht passiert, folgen nun ein paar Dinge, die wir über die beiden Persönlichkeitstypen wissen – vielleicht findest Du Dich wieder.

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Das sind die 5 besten Gründe für mehr Frauen im B2B Sales

Es ist unübersehbar, dass viel mehr Männer als Frauen im B2B Sales tätig sind. Daten aus der Wirtschaft zeigen, dass nur 25% der Vertriebsmitarbeiter in Tech-Unternehmen weiblich sind. Noch stärker ausgeprägt ist die Ungleichheit in Führungspositionen: Eine Studie des Enterprise Sales Forum ergibt, dass nur 12% der weiblichen Mitarbeiter Senior Sales Executive Postionen bekleiden.

Aber woran liegt das und ist es für Dein Unternehmen sinnvoll, etwas daran zu ändern? Die Antwort ist Ja! und im Folgenden erklären wir Euch, warum genau.

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