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Headhunter Gespräch im Sales – Mit diesen 3 Tipps zum Erfolg (Update)

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Sales | Lesezeit 5 min.

Wenn du in Erwägung ziehst, dir einen neuen Job im Sales zu suchen, ist das Gespräch mit einem Headhunter immer eine Chance. Wenn es ein guter Headhunter ist, vermittelt er dir vielleicht deinen neuen Traumjob.

Wenn es ein schlechter Headhunter ist, lernst du, das zu erkennen und sparst in Zukunft Zeit. Um zu checken, ob du es mit einem seriösen Headhunter zu tun hast, mit dem sich das Gespräch lohnt, haben unsere Recruiter die besten drei Tipps aus der Praxis für euch zusammen gestellt.

1. Nicht jedes Angebot vom Headhunter ist individualisiert

Ideal ist es nicht, aber in der Realität gehen viele Headhunter so vor, dass sie viele Kandidaten auf einmal anschreiben. Dabei legen sie nicht besonders viel Wert darauf, ob die potenziellen Bewerber tatsächlich zu der Position passen, die ihnen angeboten wird. Schlimmstenfalls werden die Anzeigen so achtlos an den Kandidaten gebracht, dass diese letztlich nur so zufällig passen, wie eine x-beliebige Stellenanzeige, über die er irgendwo stolpert.

Das gilt natürlich nicht für alle Personalberater, ist aber durch die große Konkurrenz und den teilweise hohen Erfolgsdruck weit verbreitet. In diesen Fällen bleibt es dann also leider am Kandidaten hängen, seine Qualifikationen und Wünsche mit der angebotenen Jobbeschreibung abzugleichen. Wenn du während des ersten Gesprächs, den Eindruck hast, dass die Stelle nicht passt oder es dir zu schnell geht, bitte den Headhunter höflich, die Unterhaltung zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen und recherchier in aller Ruhe. Nur wenn das Angebot grundsätzlich in Frage kommt, lohnt es sich, die Zeit zu investieren. Sollte das nicht der Fall sein, du hattest aber einen grundsätzlich guten Eindruck von dem Personalberater, kannst du ihn auch bitten, dich dich über neue Vakanzen auf dem Laufenden zu halten.

2. Diese Fragen solltest du dem Headhunter unbedingt stellen

Erscheint dir die Stelle interessant, gibt es einige Informationen, die du unbedingt vom Headhunter erfahren solltest. Es liegt auf der Hand, aber die Frage nach den ganz grundlegenden Daten hören unsere Personaler tatsächlich recht selten. Das kann daran liegen, dass es für uns selbstverständlich ist, uns mit allen relevanten Informationen vorzustellen. Trotzdem kann das am Anfang eines Gesprächs schon mal untergehen und wenn du nicht alles perfekt verstanden hast, solltest du dich unbedingt im ersten Gespräch nach folgenden Inhalten erkundigen:

  • Kontaktdaten des Headhunters
  • Informationen zur Personalberatung, wie Standort und Branche der Personalberatung
  • Informationen zur Position, wie Standort, Bezeichnung und Aufgabenbereich

Unser Tipp

Manche Personalberater sind im ersten Gespräch zur Diskretion verpflichtet. Sie dürfen in diesen Fällen nicht den konkreten Namen ihres Mandanten nennen. Wenn du merkst, dass dein Gesprächspartner an dieser Stelle blockt, heißt das also nicht zwangsläufig, dass er unseriös ist!

Wenn du merkst, dass der Headhunter, mit dem du sprichst, nicht an Diskretion gebunden ist, erkundige dich nach den Details zur offenen Position, die er für dich vorgesehen hat. Dies ist nicht nur wichtig, um für dich abzuschätzen, ob die Stelle in Frage kommt sondern auch, um festzustellen, ob sich der Recruiter im Vorfeld tatsächlich ausreichend mit deinem Lebenslauf beschäftigt hat. Ein guter Headhunter weiß über den Werdegang seines Gesprächspartners Bescheid und pitcht ihm nur eine Position die auch wirklich passen könnte.

Fragen zur Position können beinhalten:

  • Details zum Unternehmen (Größe, Umsatz, Details zur Branche)
  • Details zum Sales Team (Methoden, Tools, Teamgröße, Zielvorgaben)
  • Details zur Neubesetzung (Wird die Position neu geschaffen oder nur umbesetzt? Wenn Zweiteres, warum?)
  • Wie erfolgt die Einarbeitung?
  • In welchem Bereich bewegen sich Fixum und Provision?
  • Welche fachlichen und persönlichen Anforderungen sind besonders wichtig?

Nur wenn der Headhunter all diese Fragen zur deiner Zufriedenheit beantwortet (oder gute Gründe hat, dies im ersten Gespräch noch nicht zu tun) lohnt sich die weitere Zusammenarbeit mit ihm in der Regel.

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 3. So erkennst du einen kompetenten Headhunter

Ob ein Headhunter gut in seinem Fach ist oder nicht, lässt sich nicht immer auf den ersten Blick erkennen. Auch die Größe des Unternehmens, für das er tätig ist, gibt keinen endgültigen Aufschluss darüber. Erfolgreiche Headhunter können für große Unternehmen, mittelgroße Agenturen oder sogar als Einzelkämpfer arbeiten. Wenn es sich um ein renommiertes Unternehmen handelt, das schon lange existiert, ist dies sicher auch ein Hinweis auf Qualität. Der Ruf eines Headhunters sollte aber nicht der ausschlaggebende Punkt sein.

Gute Indikatoren für kompetente Headhunter im Sales können sein:

  • Fachwissen über die Branche
  • grundsätzliche Auskunftsfreudigkeit
  • professionelle Methoden
  • hervorragende Kommunikationsfähigkeiten
  • positives Bauchgefühl

Besonders der letzte Punkt ist entscheidend: Die fachliche Kompetenz eines Beraters kannst du immer nur teilweise durch gezielte Fragen abdecken. Kann dein Gesprächspartner hier überzeugen? Das ist ein super Anfang. Nun solltest du dir selbst die Frage stellen:

Bin ich für den Headhunter nur eine Nummer oder fühle ich mich wirklich ernst genommen?

Das Fachwissen kann noch so groß sein – wenn der Personalberater sich nicht auf dich einstellt, nicht genügend Geduld oder Zeit zur Verfügung hat, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass er dir den perfekten neuen Job vermittelt. Den für dich passenden Headhunter erkennst du also besonders daran, dass er sich fachlich auskennt, ein starkes Netzwerk hat und außerdem deine individuellen Qualifikationen, Wünsche und persönlichen Umstände beachtet. Dies kann er nur, wenn er sich Zeit nimmt, dir aufmerksam zuhört und ein Portfolio guter Partnerunternehmen hat.

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