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5 Tipps und 5 No-Go’s für das persönliche Vorstellungsgespräch

Sales | Lesezeit 5 min.

Nach der Bewerbung hast du eine Einladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch bekommen? Gratulation – einen wichtigen Schritt hast du schon geschafft. Jetzt geht es darum, dich im Interview perfekt zu präsentieren.

Damit du bestens auf das Gespräch im Unternehmen vorbereitet bist, möchten wir dir noch die wichtigsten 5 Tipps unserer Headhunter zur Vorbereitung auf das Gespräch mitgeben und unsere 5 absoluten No-Go’s teilen, die du unbedingt vermeiden solltest:

Bereit sein ist alles!

Informiere dich im Vorhinein ausreichend über das Unternehmen. Dabei kannst du im Sales Bereich ganz besonders die folgenden Fragen im Hinterkopf behalten:

  • Was sind ganz genau die Produkte?
  • In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was sind mögliche Mitbewerber?
  • Wie viele Mitarbeiter gibt es, wie viel Umsatz wird erzielt und was besagt die Firmenphilosophie?

Meist reicht hier ein Blick auf die Unternehmenswebseite. Dabei solltest du allerdings nicht nur grob darüber schauen, sondern idealerweise auch zwischen den Zeilen lesen. Manche Informationen findest du dort implizit, obwohl sie explizit nirgendwo genannt werden. Ein gutes Beispiel dafür ist das Design der Website und der Stil des Ausdrucks. Wenn du solche Faktoren mit einbeziehst, bekommst du schnell ein Gefühl für deinen potenziellen neuen Arbeitgeber und kannst dich so als passendes Match präsentieren. Natürlich kannst du die Informationen, die „Hard Facts“ in das Gespräch mit einbringen und den Personalern so beweisen, dass du dich intensiv mit dem Unternehmen als potentiellen Arbeitgeber auseinandergesetzt hast.

Extra Tipps:

  • Übe die Vorstellung deines Lebenslaufs mit Freunden und Verwandten, danach wirst du immer gefragt.
  • Checke nochmals den Namen des Ansprechpartners, damit du ihn namentlich begrüßen kannst.

1. Pünktlichkeit

Dieser Punkt sollte wohl für die meisten Bewerber selbstverständlich sein, aber der Vollständigkeit halber sei gesagt: Erscheine mindestens zehn bis fünfzehn Minuten vor dem Gesprächstermin und plane bei der Anfahrt genügend Puffer ein, um auf jeden Fall pünktlich zu sein. Solltest du dich doch verspäten, rufe an und kündige deine verspätete Ankunft an.

2. Passender Dresscode

Informiere dich über den Dresscode der Firma. Bei jüngeren Unternehmen geht es in der Regel legerer zu, in Konzernen dagegen förmlicher. Stelle deine Kleidung vor dem Vorstellungstermin zusammen. Die Kleidung sollte gebügelt und natürlich sauber sein. Achte außerdem auf eine ordentliche Frisur und gepflegte Fingernägel. Insgesamt empfehlen sich schlichte, klassische Outfits, denen du eventuell mit einem Accessoire eine persönliche Note geben kannst.

3. Positive Körpersprache

Eine schlaffe Körperhaltung während des Bewerbungsgespräches ist ein häufiger Grund, warum Bewerber abgelehnt werden. Ebenso verhindern verschränkte Arme, fehlender Blickkontakt und Herumzappeln, dass der Kandidat einen guten Eindruck hinterlässt. Paradebeispiel für diese Faktoren ist auch der Händedruck. Ein sehr schlaffer Händedruck ist immer unangenehm, du musst deinem Gesprächspartner aber auch nicht die Hand zerquetschen, um dein Selbstbewusstsein zu demonstrieren. Im anschließenden Gespräch bietet es sich an, aufrecht und ruhig zu sitzen und Blickkontakt mit ihren Gesprächspartnern aufzunehmen. Denke dabei auch daran, zwischendurch denjenigen anzuschauen, der gerade nicht die Fragen stellt.

4. Vorbereitung auf typische Interviewfragen

Es gibt typische Fragen, die oft in Interviews gestellt werden. Um ein Blackout beim Interview zu vermeiden, solltest du dir deine Antworten grob zurechlegen. Hier eine Auswahl der beliebtesten Fragen:
  • Warum hast du dich entschieden im Vertrieb zu arbeiten?
  • Was sind deine Stärken und Schwächen?
  • Nenne etwas aus deinem bisherigen Leben, auf das du stolz bist.
  • In welcher Situation hast du schon einmal Führungsverantwortung übernommen?

Wie du siehst, sind einige knifflige Fragen dabei. Richtige oder falsche Antworten gibt es trotzdem eigentlich nie. Ziel ist es viel mehr festzustellen, ob du zu Job, Unternehmen und Team passt und wie du in stressigen Situationen reagierst. Aus diesem Grund solltest du bei schwierigen Fragen vor allem auf eines achten: Bewahre die Nerven und bleibe professionell, ruhig und ehrlich.

Eine ausführliche Liste mit den 50 beliebtesten Interviewfragen im Vertrieb haben wir hier für dich zusammengestellt.

5. Authentisch bleiben

Natürlich möchte man sich beim Bewerbungsgespräch selbst so vorteilhaft wie möglich darstellen. Dabei solltest du aber nicht versuchen, dich komplett anders darzustellen, als du wirklich bist. Bleibe du selbst und authentisch. Nicht zuletzt geht es nicht nur darum, ob das Unternehmen sich für dich entscheidet, sondern auch, ob das Unternehmen dich überzeugen kann. Eine realistische Darstellung von dir erhöht nicht nur die Chancen, in die nächste Runde zu kommen. Sie sorgt auch dafür, dass der Job, wenn du ihn bekommst, auf lange Sicht zu dir passt und verhindert Enttäuschungen auf beiden Seiten.

Dein Auftreten beim persönlichen Bewerbungsgespräch zählt:

  • Sei freundlich, professionell und selbstbewusst.
  • Selbstmarketing in allen Ehren, aber bleibe authentisch!
  • Bereite dich gut auf das Gespräch vor und vergiss nicht, Fragen für den Gesprächsabschluss zu überlegen.

Und das sind die No-Go’s

Vielen Bewerbern schlottern beim Vorstellungsgespräch vor Angst die Knie. Das ist natürlich nicht nötig, aber tatsächlich wird die Entscheidung, ob du dir den Sales Job sicherst oder nicht, oft in wenigen Minuten gefällt. Viele der Faktoren, die dazu beitragen, kannst du auf den letzten Metern nicht mehr beeinflussen. Du kannst aber sehr wohl diese 6 No-Go’s vermeiden und damit deine Chancen durchaus erhöhen.
  1.  „Da war ein Notfall auf der U-Bahn-Strecke.“ – Zu spät zum Vorstellungsgespräch kommen
  2. Hawaii-Hemd und Birkenstocks – Das Erscheinungsbild zählt
  3.  „Ach, ich dachte Sie machen allgemeines Online-Marketing.“ – Vorbereitung und Interesse am Unternehmen zeigen Motivation
  4. Schlaffe Körperhaltung, lascher Händedruck – schlechte Körpersprache
  5. „Noch Fragen?“ – „Nö!“ – keine Fragen stellen

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